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Image by Dan Meyers

SPACE®
Elterngruppe für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Angst- oder Zwangssymptomen

​Wenn Kinder oder Jugendliche unter starken Ängsten oder Zwängen leiden, beeinflusst das oft den gesamten Familienalltag. Aus Fürsorge und dem Wunsch zu helfen passen Eltern ihren Alltag häufig an die Bedürfnisse ihres Kindes an: Sie übernehmen Aufgaben, vermeiden belastende Situationen oder geben wiederholt Sicherheit. Diese Reaktionen sind verständlich und entstehen aus dem Wunsch, das eigene Kind zu entlasten.

 

Kurzfristig kann dieses Verhalten helfen. Langfristig kann es jedoch dazu beitragen, dass Ängste oder Zwänge bestehen bleiben, weil das Kind weniger Gelegenheit erhält, eigene Bewältigungserfahrungen zu machen.

 

SPACE® (Supportive Parenting for Anxious Childhood Emotions) ist ein international etabliertes, evidenzbasiertes Elternprogramm, das genau hier ansetzt. Im Mittelpunkt steht nicht die Behandlung des Kindes, sondern die Stärkung der Eltern. Sie lernen, ihr Kind einfühlsam zu begleiten, ohne Ängste oder Zwänge ungewollt aufrechtzuerhalten. Ziel ist es, das Kind in seiner Selbstständigkeit und seinem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu unterstützen.

Die Teilnahme des Kindes an den Gruppenterminen ist nicht erforderlich. Veränderungen im Verhalten der Eltern können bereits einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Kinder und Jugendliche ihre Ängste oder Zwänge besser bewältigen.
 

Für wen ist die Gruppe gedacht?

  • Eltern, deren Kinder eine diagnostizierte Angsterkrankung (Trennungsängste, generalisierte Angststörung, Störung mit sozialer Ängstlichkeit im Kindesalter, soziale Phobie, Agoraphobie, spezifische Phobie, hypochondrische Störung) oder Zwangserkrankung haben.

  • Eltern, die in das Vermeidungs-, Sicherheits- oder Kontrollverhalten ihrer Kinder eingebunden sind und dies reduzieren möchten.

 

Was sind Voraussetzungen?

  • Feststellung der Indikation zur Teilnahme an der Gruppe in einem Sprechstundentermin.

  • Die Teilnahme beider sorgeberechtigten Eltern ist ausdrücklich gewünscht, die Teilnahme eines Elternteils ist möglich.

 

Was sind die Ziele?

  • Förderung einer hilfreichen und langfristig unterstützenden Erziehungshaltung

  • Reflektion der elterlichen Einbindung in die Ängste und Zwänge

  • Reduzierung der elterlichen Einbindung in Ängste und Zwänge

 

Nicht geeignet ist die Gruppe für:

  • Eltern erwachsener Kinder (über 20 Jahre)

  • Hochstrittige Eltern

 

Wie wird das abgerechnet?

  • Abhängig vom Therapiestatus und Versicherungsstatus des Kindes.

  • In der Regel über die Sprechstundenziffer und die gruppentherapeutische Grundversorgungsziffer.

 

Wann?

  • Nächste Gruppe ab September 2026

  • Donnerstags: 17:15-18:45 Uhr

Interesse?

  • Kontaktaufnahme per Email oder telefonisch in der Telefonsprechstunde 

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